Schwäbischer Zwiebelkuchen - Rezept - rustikale Form

Schwäbischer Zwiebelkuchen

Dingdingdingdingding…mit diesem schwäbischen Zwiebelkuchen läute ich den Herbst ein. Dingdingdingdingding….und hiermit ist auch die Federweißer-Saison eröffnet. Zwiebelkuchen und Federweißer – von mir aus kann ruhig öfter Herbstanfang sein :-).

Oh, wie schön sind vier Jahreszeiten

Neulich habe ich mit einem Kollegen und einer Freundin darüber gesprochen, wie schön es ist, dass wir in Deutschland vier Jahreszeiten haben. Sonne klingt zwar verlockend, aber immer nur Sommer? Ich glaube für mich wäre das nichts.

Ich mag alle Jahreszeiten, weil jede etwas für sich hat: Im Winter, wenn man es sich drinnen mit einem heißen Kaffee und einem Buch gemütlich machen kann. Im Frühling, wenn die ersten Blumen sprießen und die Luft herrlich frisch ist. Im Sommer: Heiße Tage an denen man sonnentrunken und glücklich nach Hause kommt. Und im Herbst, gerade jetzt, finde ich es super schön, wenn die Sommerhitze allmählich verschwindet und sich die Blätter rot, braun und gelb färben. Besonders die Übergänge von einer zur anderen Jahreszeit, sind doch einfach super schön!

Das Tolle ist außerdem, dass in jeder Jahreszeit anderes Obst und Gemüse wächst und sich damit auch ändert, was man kocht oder backt. Es lebe die Abwechslung! Für den Zwiebelkuchen gilt das eigentlich nicht, weil ich den immer essen könnte. Aber Zwiebelkuchen UND Federweißer – das gibts‘ nur im Herbst ;-).

Rustikale Form

Ich habe den Kuchen in Galetteform gebacken, weil ich Galettes einfach so toll und unkompliziert finde! Außerdem passt das super, weil der schwäbische Klassiker sowieso rustikal ist und die Galetteform das noch ein bisschen unterstreicht. Also: En gudde!

P.S. Zum Federweißer schmeckt auch Petersilienkuchen.

Rezept

Schwäbischer Zwiebelkuchen
Teigruhe/Backen
55 Min.
Arbeitszeit
25 Min.
 

Zwiebelkuchen in rustikaler Galette-Form gebacken

Typ: Salziger Kuchen
Länder & Regionen: Deutschland
Schlagwort: Speck, Zwiebeln
Portionen: 8 Stücke
Autor: Ofenbekenntnisse
Zutaten
Zutaten Teig
  • 250 g Mehl
  • 2 Tl Trockenhefe
  • 2 Eier
  • 50 g weiche Butter
  • 1/2 Tl Salz
  • 2 El lauwarmes Wasser
Zutaten Belag
  • 400 g Zwiebeln
  • Fett zum Anschwitzen
  • 2 Eier
  • 120 g Saure Sahne
  • 2 El Mehl
  • 2 Tl Kümmel
  • Speckwürfel (optional)
  • Salz, Pfeffer
Zubereitung
  1. Mehl und Trockenhefe mischen. Übrige Teigzutaten zufügen und zu einer elastischen Masse verarbeiten. Schüssel abdecken und Teig ca. 30 Minuten ruhen lassen.

  2. In der Zwischenzeit Zwiebeln schälen, halbieren und in Scheiben schneiden. Diese in etwas Öl glasig schwitzen, jedoch nicht bräunen.

  3. Ofen auf 220 Grad vorheizen. Backblech mit Backpapier bedecken.
  4. Übrige Zutaten für den Belag mit den Zwiebeln mischen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Teig rund ausrollen. In die Mitte die Zwiebelmasse geben und Ränder einschlagen. Der Teig soll am Rand die Zwiebeln bedecken. Gut andrücken.
  6. Ränder mit Wasser bestreichen und Zwiebel-Galette 20-25 Minuten backen.

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2 Kommentare

  1. So heute hab ich den mega lecker aussehenden Zwiebelkuchen getestet und dazu nen – juhu – ersten Federweißer des Jahres getrunken mmmh.
    Etwas abgewandelt hab ich das Rezept: Hab im Teig statt Trockenhefe frische verwendet und in der Masse Schmand und Käse, war richtig lecker, sogar mein Mann der eigentlich keine Zwiebeln mag mochte den Kuchen juhu…
    Danke für das tolle Rezept und deinen abwechslungsreichen Blog schau gerne rein!!
    Zwiebelkuchen mit Käse

    • Mmmhhhh, Käse! Das ist ne super Idee! Ich liebe ja Käse. Sieht auch echt gut aus, sehr saftig und viiiiel Zwiebeln!
      Freut mich total, dass dir mein Blog gefällt! Viel Spaß beim Stöbern darin 😉

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