Rote-Bete-Tarte-vegan

Rote-Bete-Tarte mit Meerrettich

Nur ein bisschen vegan

Es ist noch gar nicht so lange her, da war man als Allesesser überzeugt, Veganer seien Spinner, die sich ausschließlich von Gemüse, Obst und trockenen Brotscheiben ernähren. Langweilig! Kein Spaß! Kein Leben! Buuhh! Doch das Blatt hat sich gewendet. Vegan ist DER Ernährungstrend der letzten Jahre und hat bewiesen, dass Veganer durchaus sehr schmackhaft essen. Auch ich bin einst als Jünger durch die Welt gezogen und habe meinem Umfeld (erfolgreich) die frohe Botschaft der veganen Ernährung verkündet. Wenn man sich nun meinen Blog anschaut, bemerkt man davon zugegebenermaßen reichlich wenig. Gelegentlich plagt mich deswegen schon ein schlechtes Gewissen: die Umwelt, die Tiere, die Gesundheit. Aber hey, ich kann verdrängen. Und ablenken. Zum Beispiel mit dieser feinen Rote-Bete-Tarte. 100% vegan.

Geschmack

Die Tarte sieht nicht nur hammer aus, sie schmeckt auch köstlich. Rote Bete gibt eine tolle Farbe, Apfel eine fruchtige Note und Zwiebeln sowieso immer einen wunderbaren Geschmack. Gekrönt wird das Ganze mit einer Meerrettichsahne. Sogar meine Mitbewohnerin hat freiwillig Nachschlag geholt, und das, obwohl sie keine Rote Bete mag.

Quelle

Das Rezept stammt aus dem Buch La Veganista backtwurde von mir aber an einigen Stellen verändert. Es gibt bei mir mehr Teig und mehr Vollkorn. Seidentofu habe ich durch normalen Tofu und 150 ml Sojamilch ersetzt. Naja, und noch ein paar andere Sachen.

Rezept

Rote-Bete-Tarte mit Meerrettich
Kochen/Backen
57 Min.
Arbeitszeit
35 Min.
 
Für 1 Tarteform

Nach einem Rezept von La Veganista

Typ: Tarte
Länder & Regionen: Deutschland
Schlagwort: Apfel, Meerrettich, Rote Bete, vegan
Portionen: 12 Tartestücke
Autor: Ofenbekenntnisse, La Veganista
Zutaten
Zutaten Teig
  • 90 g Vollkornmehl
  • 135 g normales Mehl
  • 1/2 Tl Salz
  • 60 g Margarine
  • 2 El Sonnenblumenöl
  • 10 El Wasser
Zutaten Guss
  • 250 g Rote Bete
  • 1 Apfel
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 g Tofu
  • 150 ml Sojamilch
  • 1 Tl Zuckerrübensirup
  • 1 El Walnussessig
  • 2 El Kartoffelstärke
  • 1 El Grieß
  • 1 Tl Johannisbrotkernmehl
  • 1 El Meerrettich
  • Salz Pfeffer zum Würzen
Optional
  • 1 El Meerrettich
  • 200 ml SojaSahne
Zubereitung
Vorbereitung
  1. Vorab für die Füllung die Rote Bete gründlich waschen, in große Stücke schneiden und in Salzwasser weich kochen (ca. 20-25 Minuten). Die Bete sollte danach so weich sein, dass man sie pürieren kann.
  2. Währenddessen Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden.
  3. Apfel gründlich waschen und raspeln.
  4. Knoblauch schälen, Tofu in kleine Stücke schneiden und zusammen mit der Sojamilch im Mixer pürieren.
  5. Ofen auf 200 Grad vorheizen.
Teig
  1. Die Zutaten für den Teig zu einer geschmeidigen Masse verarbeiten, ausrollen und eine ausgefettete Tarte- oder Springform damit auskleiden. Anschließend ca. 7 Minuten im Ofen vorbacken. Temperatur dazu auf 170 Grad reduzieren.
Guss
  1. Wenn die Rote Bete weich genug ist, Wasser abgießen.
  2. Zwiebelringe in 1 El Wasser kurz andünsten.
  3. Währenddessen die Rote Bete zur Tofu-Sojamilch-Masse in den Mixer geben und erneut pürieren. Die Masse in eine Schüssel umfüllen und die übrigen Zutaten (Zuckerrübensirup, Walnussessig, Kartoffelstärke, Grieß, Johannisbrotkernmehl und Meerrettich) untermischen.
  4. Nun den geraspelten Apfel und die angedünsteten Zwiebelringe unterheben. Die Masse gut abschmecken. Vom dominanten Tofugeschmack nicht irritieren lassen, der verschwindet beim Backen.

  5. Guss auf den vorgebackenen Tarteboden geben und das Ganze wieder für 25 Minuten in den Ofen schieben.
Optional
  1. Wer meinem Tipp folgt, und Meerrettichsahne zur Rote-Bete-Tarte serviert, der verrührt noch Meerrettich mit Sahne und schlägt diese auf. Bei Bedarf noch mit Salz und Pfeffer würzen.

2 Kommentare

  1. Diese Tarte sieht sehr appetitlich aus, werde sie auf alle Fälle ausprobieren!

    • Hallo Heidrun,
      schön, dass dich die Tarte anspricht. Hoffentlich schmeckt sie dir so gut wie mir! Wenn du sie ausprobiert hast, teile mir doch deine Erfahrungen mit.
      Grüße
      Steffi

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