Pizza in Schichten

Pizza in Schichten

Hallo zusammen, heute stelle ich euch unser aller Lieblingsgericht, Pizza, in besonderer Form vor; nämlich geschichtet. Aber das verrät ja schon der Titel „Pizza in Schichten„.

Man könnte die geschichtete Pizza auch Pizzabrot nennen, weil sie in einer Kastenform gebacken wird und dadurch zu einem Brotlaib wird. Allerdings assoziere ich mit Pizzabrot eher eine unbelegte Pizza, so wie man es eben vom Italiener kennt.

Und wenn wir gerade vom Italiener sprechen: vermutlich werden alle Italiener die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wenn sie ein Rezept wie Pizza in Schichten sehen. Das ist doch keine Pizza! Ja, zugegeben, dem Original aus knusprig dünnem Boden und frisch aus dem Holzofen ist die Schicht-Pizza nicht allzu ähnlich. Aber Hej, wenn ich „Pizza“ höre, weiß ich gleich, es geht um Hefeteig, würzige Tomatensoße und Käse. Daher habe ich in den Rezept-Titel auch einfach mal Pizza einfließen lassen.

Verzeiht mir, liebe Italiener. Euer Nationalgericht wird wirklich zu oft schändlich missbraucht. Denken wir nur an die Todsünde „Pizza Hawaii“ oder ähnliche Gerichte wie die Schicht-Pizza, zum Beispiel Pizzastrudel oder Pizzaschnecken.

Aber lassen wir die Wortglauberei. Wichtig ist, dass das, was aus dem Ofen kommt, schmeckt. Und das tut die Pizza in Schichten wie ich finde auf jeden Fall. Wenn ihr sie backt, müsst ihr nur darauf achten, sie gut durchzubacken. Macht daher nach 45 Minuten eine Garprobe und lasst sie gegebenenfalls noch länger im Ofen.

Mein Tipp ist außerdem, dass ihr eine Scheibe des Pizzabrotes in den Toaster schmeißt, wenn sie nicht mehr ganz frisch ist. Fast fand ich sie dann noch leckerer. Auf diese Weise könnt ihr Reste jedenfalls noch super verwerten. Denn um ehrlich zu sein, auf älteres Brot oder so habe ich auch nicht wirklich Lust. Getoastet schmeckt die Pizza jedoch wunderbar.

Rezept

Das Rezept habe ich auf diesem tollen spanischen Blog entdeckt. Es lohnt sich, da mal reinzuklicken, und sei es nur, um die Bilder anzuschauen.

Pizza in Schichten
Teigruhe/Backen
1 Std. 30 Min.
Arbeitszeit
20 Min.
 

Auch als Zupfbrot bekannt | Gefüllt mit Serranoschinken und Mozzarella

Typ: Pizza
Länder & Regionen: Italien, Spanien
Schlagwort: Pizza
Portionen: 1 Kastenform
Autor: Just a Taste
Zutaten
Zutaten Teig
  • 250 g Mehl
  • 50 g (Mais)Gries
  • 1/2 Tl Salz
  • 150 ml lauwarmes Wasser
  • 25 ml Öl
  • ½ Tl Zucker
  • 1 Päckchen Trockenhefe
Zutaten Belag
  • 125 Mozzarella 1 Kugel
  • 50 g Serranoschinken
  • 50 ml Tomatensoße
  • Salz Pfeffer, Oregano
Zubereitung
  1. Mische Wasser, Trockenhefe und Zucker. Lasse die Mischung 3, 4 Minuten stehen.

  2. Vermenge dann Mehl, Gries und Salz. Gib die Wasser-Hefe-Zucker-Mischung sowie Öl dazu und verknete die Zutaten zu einem elastischen Teig. Am Ende sollten keine Teigreste mehr am Schüsselrand kleben bleiben. Füge ggf. noch etwas Wasser hinzu, wenn der Teig zu trocken ist, oder Mehl, falls er zu klebrig.

  3. Decke die Schüssel nun mit einem Küchentuch ab und lasse den Teig ca. 45 Minuten an einem warmen Ort gehen.

  4. In der Zwischenzeit kannst du schon mal den Mozzarella in dünne Scheiben und den Serranoschinken in grobe Streifen schneiden.

  5. Nach der Gehzeit musst du den Teig dünn (!) zu einem Rechteck ausrollen.

  6. Verteile auf dem Teigrechteck die Tomatensoße und würze sie mit Salz, Pfeffer und Oregano.

  7. Schneide den Teig anschließend zu Quadraten von etwa 10x10 cm. Gib nun auf jedes der Quadrate ein Stück Käse und etwas Serranoschinken.

  8. Staple anschließend die Stücke aufeinander und packe die Stapel in eine ausgefettete Kastenform.

  9. Es macht übrigens nichts, wenn die Quadrate ungleichmäßig geschnitten werden. Ich hatte einige Randteile, die deutlich kleiner waren, diese habe ich einfach zwischen größere Quadrate gelegt.
  10. Backe zum Schluss die Pizza in Schichten ca. 45 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze).

Hinweise

Es ist wichtig, dass die Pizza sehr gut durchgebacken ist, anonsten hat man das Gefühl, nur Teig zu essen. Nach Ende der Backzeit daher eine Garprobe machen und ggf. die Backzeit noch etwas verlängern.

 

Was den Belag angeht, kann man natürlich völlig frei wählen, was und in welchen Mengen man darauf bzw. darin haben möchte. Die Mengen für Käse und Schinken haben nicht zum Belegen aller Quadrate gereicht. Daher hatte ich ein paar, die nur mit Tomatensoße bestrichen waren. Das hat dem Geschmack allerdings nicht geschadet. Wenn die Pizza nicht mehr ganz frisch ist, werfe ich einfach eine Scheibe in den Toaster. Eindeutig ein Vorteil gegenüber normaler Pizza.

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4 Kommentare

  1. Ja ich habe die Pizza in einer Kastenform gebacken…hättest du doch nur geschrieben, dass man diese nicht randvoll füllen soll 😉

  2. Hey Steffi,
    ich wollte auch mal eine geschichtete Pizza machen und bin kläglich gescheitert! Habe aus Faulheit einen fertigen Pizzateig und statt Tomatensoße frische Fleischtomaten aus dem Garten genommen. Der fertige Pizzateig war zäh und der Saft der Tomaten hat mir meinen Ofen total versaut. Das Putzen hat länger gedauert als das Backen 😉
    Ich versuche es demnächst nochmals und halte mich dann an deine Vorgaben.

    • Lieber Holger,
      schade, schade, dass es so eine Sauerei war. Aber ne gute Idee mit den frischen Tomaten. Hast du die Pizza in einer Form gebacken?
      Liebe Grüße
      Steffi

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