Pizza oder Flammkuchen mit Rosmarin-Walnuss-Pesto | Herbst-Pizza

Herbst-Pizza mit Rote Bete, Rosmarin-Pesto und Gorgonzola

Klopf, klopf, ich bin’s schon wieder. Jetzt geht es Schlag auf Schlag mit den Beiträgen. In den letzten Monaten habe ich aus Mangel an Zeit ein bisschen weniger gebloggt, aber juhu endlich, endlich kann ich meiner Back- und Blogleidenschaft wieder häufiger frönen. Und zur Abwechslung stelle ich mit der Herbst-Pizza mal wieder etwas Herzhaftes vor. Es hat sich nämlich nicht nur eingeschlichen, dass ich seltener von mir hören lasse, nein!, ganz langsam haben süße Rezepte die Oberhand gewonnen. Aber gut, ich leugne es nicht, ich spiele für Team Süß gestern und heute und morgen 😉 .

Allerdings kann auch ich mich nicht alleine von Kuchen ernähren. Deswegen, tataaaa, gibt es heute eine Herbst-Pizza mit Rote Bete, Äpfeln, Rosmarin-Walnuss-Pesto und Gorgonzola. Fein, fein! Die bringt nicht nur Farbe auf den Tisch, sondern liefert auch ein paar Vitamine. Und das kann nie schaden.

Ich habe übrigens eine Weile mit mir gestritten, ob ich die Pizza nun Pizza oder Flammkuchen nennen soll, denn sie hat ein bisschen was von beidem, besonders da der Boden schön dünn und knusprig ist. Aber ja, das ist wohl eher eine philosophische Frage. Lassen wir die beiseite und gehen hier zum Rezept:

Herbst-Pizza mit Rote Bete, Gorgonzola und Apfel

Bevor du dich ans Werk machst, möchte ich noch was zum Teig sagen. Der ist relativ feucht und läuft leicht auseinander. Das soll aber so sein. Dadurch lässt er sich allerdings kaum ausrollen. Deswegen ist im Rezept auch angegeben, dass du in ausziehen sollst. Diese Technik habe ich auf einem ganz tollen Backkurs von Lutz Geißler vom Plötzblog gelernt. Gib dabei etwas Mehl unter den Teig, so klebt er nicht am Backpapier fest und du kannst ihn gut auseinanderziehen.

Herbst-Pizza
Teigruhe/Backen
1 Std. 20 Min.
Arbeitszeit
25 Min.
 

Herbstliche Pizza mit Rosmarin-Walnuss-Pesto, Gorgonzola, Apfel und Rote Bete

Typ: Pizza
Länder & Regionen: Italien
Schlagwort: Herbst, Herbst-Pizza
Autor: Ofenbekenntnisse
Zutaten
Teig
  • 250 g Mehl
  • 1/2 Tl Salz
  • 10 g frische Hefe
  • 2 El Olivenöl
  • 150 ml lauwarmes Wasser
Pesto
  • 20 Walnusskerne
  • 5 Rosmarinzweige
  • 100 ml Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Zitronensaft
Übriger Belag
  • 1/2 mittelgroße Rote Bete nicht vorgekocht
  • 1/2 mittelgroßer Apfel
  • 50 g Gorgonzola
Zubereitung
  1. Löse die Hefe in Wasser und Olivenöl auf. Mische außerdem in einer Schüssel Mehl und Salz.

  2. Füge das Hefe-Öl-Wasser zum Mehl und verknete alles zu einem weichen Teig. Bestäube ihn mit etwas Mehl und lasse ihn für 1 Stunde ruhen.

  3. Röste in der Zwischenzeit Walnusskerne in einer Pfanne ohne Fett an.

  4. Wasche zudem Rosmarinzweige und streife die Blätter ab.

  5. Püriere für das Pesto Olivenöl, Rosmarinblätter und Walnusskerne. Schmecke es mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft ab.

  6. Schäle nun die Rote Bete und schneide sie in dünne Scheiben. Schäle außerdem den Apfel, entferne das Kerngehäuse und schneide eine Hälfte ebenfalls in Scheiben. Teile danach den Gorgonzola in kleine Stücke.

  7. Ziehe den Teig nach der Ruhezeit zu einem Rechteck aus. Gib dafür etwas Mehl auf ein mit Backpapier bedecktes Backblech. Gib den Teig dann hierauf und drücke ihn mit bemehlten Händen zu einem Rechteck. Fasse dann unter den Teig und  ziehe ihn in die Breite und Länge. Wiederhole den Vorgang, bis der Teig dünn ist (Ränder können etwas dicker sein) und ca. 3/4 des Backblechs bedeckt.

  8. Verstreiche 2 El Pesto auf dem Teig.

  9. Jetzt belegst du die Pizza mit Rote Bete, Apfel und Gorgonzola. Anschließend bäckst du die Herbst-Pizza im vorgeheizten Backofen bei 250 Grad Ober-/Unterhitze auf der untersten Schiene ca. 15-20 Minuten.

Hinweise
  • Es wird nicht das gesamte Pesto für die Pizza benötigt. Der Rest kann anderweitig verwendet werden.
  • Ich habe die Herbst-Pizza schön lange backen lassen, so war der Boden schön knusprig. Wem das nicht so schmeckt, lässt sie kürzer im Ofen.

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2 Kommentare

  1. Pizza mit roter Bete, das habe ich bisher noch nicht gesehen. Mal schauen, ob ich das in glutenfrei hinbekommen 🙂

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