Rezept für ein typisches Brot aus der Anden-Region in Südamerika - Süßes Brot der Anden

Süßes Brot der Anden

Manchmal schäme ich mich ein bisschen, dass ich die meisten Rezepte nur nachbacke und mir nicht selber ausdenke. Ich habe zwar ein paar Rezepte Marke Eigenbau, aber auch für die nehme ich (meistens) andere Rezepte zur Hilfe, weil ich mich mengenmäßig orientieren muss. Die Geduld ist schuld, nicht ich! Mit erprobten Rezepten falle ich nämlich deutlich seltener auf die Nase. Einmal hatte ich mir ein Rezept für Kokos Petits Fours überlegt und nach 4 oder 5 gescheiterten Versuchen das Tüfteln erstmal aufgegeben. Wenn ich dagegen eine Idee habe und ein anderes Rezept zu Hilfe nehme, brauche ich meistens nur 2 Anläufe bis es klappt.

Damit mein Blog bei der ganzen Nachbackerei nicht zu langweilig wird, vertusche ich das Ganze mit Rezepten aus dem Ausland oder solchen mit Wow-Effekt (meistens finde ich die auf meinem geliebten Instagram). Das süße Brot der Anden hier kommt – tatatata – aus dem Ausland. Hätte ich es nicht geschrieben, wärt ihr bei dem Namen sicher nie drauf gekommen ;-). Ich war übrigens schon mal in den Anden, in Ecuador. Allerdings habe ich dieses süße Brot damals nicht gegessen. Dafür Empanadas…aber darüber schreibe ich einmal in einem anderen Beitrag.

Geschmack
Vielleicht sage ich erst etwas über die Konsistenz. Das Brot ist relativ fest, nicht so locker wie ein Hefezopf. Davon bin ich am Anfang eigentlich ausgegangen, auch weil es sehr lange gehen muss.
Schmecken tut es dezent süß und erhält durch verschiedene Gewürze eine besondere Note. Am leckersten fand ich es mit etwas Butter beschmiert. Für Belag wie Käse oder Wurst eignet es sich durch die Süße nicht so gut. Aber das ist natürlich Geschmacksache.

Quelle
Das Rezept habe ich bei recetasdemartha (zu deutsch „Rezepte von Martha)“ entdeckt.

Süßes Brot der Anden – Rezept

Zutaten

Vorteig

  • 15 g Mehl
  • 25 ml Wasser
  • 9 g Zucker
  • 1 Messerspitze Trockenhefe

Teig

  • 260 g Mehl
  • 70 ml Wasser
  • 3 g Trockenhefe
  • 1 Tl Salz
  • 1 Ei
  • 6 g Milchpulver
  • 15 g weiche Butter
  • 75 g Zucker
  • 1/2 Tl Honig
  • je eine Messerspitze Vanilleessenz, Zimt, Nelke und Pfeffer (pimienta guayabita)
  • optional: Butter zum Bestreichen
  • optional: Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung

Zubereitungszeit
Zubereitung: 15 Min. // Ruhen: 24 Std. + 12 Std. // Backen: 25-30 Min.

  1. Zutaten für den Vorteig mischen, mit Klarsichtfolie bedecken und 24 Stunden ruhen lassen.
  2. Vorteig mit den übrigen Zutaten zu einem festen Teig verkneten. Diesen auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und einmal falten. Vorgang bis zu 24 Mal wiederholen. 
    Ich glaube nicht, dass dieses Ausrollen und Falten unbedingt notwendig ist. Aber da es im Original so steht, wollte ich es euch nicht vorenthalten.
  3. Teig mit Klarsichtfolie bedecken und ca. 12 Stunden, am besten über Nacht, bei Raumtemperatur gehen lassen. Mein Teig ist dabei allerdings nicht sehr aufgegangen.
  4. Ofen auf 175 Grad vorheizen, Brot zu einem Laib formen und oben nach Belieben ein Muster einritzen. Schaut euch das am besten bei Recetas de Martha mal an. Süßes Brot der Anden anschließend 25-30 Minuten backen.
  5. Nach Belieben mit etwas geschmolzener Butter bestreichen und mit Puderzucker bestreuen.

 

 

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Zuletzt aktualisiert von Steffi am 25. September 2016

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