Rezept für Schwarzwälder Kirsch Pavlova - Baisertorte aus Neuseeland / Australien

Schwarzwälder Kirsch Pavlova

Torten-Tanz
Darf ich vorstellen, das ist Pavlova. Und man hört’s ja gleich am Namen, sie kommt aus Neuseeland. Vielleicht auch aus Australien, da scheiden sich die Geister. Zumindest gilt sie in beiden Ländern als Nationalgericht.
Aber sei es drum, lecker schmeckt sie die Pavlova, übrigens eine Baisertorte, getoppt und garniert mit ungesüßter Sahne und frischen Früchten. Und das mit dem Namen war natürlich ein Spaß. Pavlova klingt erst mal russisch oder polnisch, auf keinen Fall aber englisch! Das kommt daher, dass diese Baisertorte Ende der 1920er Jahre der russischen Ballerina Anna Pawlowa gewidmet wurde, die in beiden Ländern aufgetreten ist. (Das behauptet übrigens alles Wikipedia und nicht ich.) Sie soll an ihr Tutu erinnern.
Und um die Kultur-Verwirrung perfekt zu machen, leistet in meiner Variante auch Deutschland seinen Beitrag: Belegt ist sie nämlich mit Schwarzwälder Kirsch-Kirschen – Hicks!

Geschmack
Schaumkussfüllung mit knusprigem Rand. So etwa schmeckt die Pavlova. Dazu darf man sich dann Sahne und die beschwipsten Kirschen vorstellen. Und zur Krönung ein paar Schokospäne.
Allerdings solltet ihr gewarnt sein. Die Kirschen haben schon gut wumps. Wer das nicht so mag, legt die Kirschen einfach nicht ein oder nimmt gleich ganz andere Früchte. Der Phantasie sind bei einer Pavlova keine Grenzen gesetzt.

Quelle
Für die Pavlova habe ich mich an einem Rezept von Dr. Oetker orientiert, aber auch einige Tipps befolgt, die Taste of Travel gibt.

Schwarzwälder Kirsch Pavlova – Rezept

Für 1 Pavlova ca. 21 cm Durchmesser

Zutaten

  • 175 g Kirschen (frisch, entsteint)
  • 3 El Kirschwasser
  • 3 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 gehäufter Tl Speisestärke
  • 2 Tl Zitronensaft
  • 100 ml Sahne
  • Zitronensaft zum Auswischen der Schüssel
  • Schokoraspeln zum Bestreuen

Zubereitung

  1. Entsteinte Kirschen halbieren und mit Kirschwasser mischen. Über Nacht ziehen lassen.
  2. Auf Backpapier mit Stift einen Kreis von ca. 21 cm Durchmesser aufzeichnen. Ich habe als Vorlage einen Teller genommen. Umdrehen und auf ein Backblech legen. 
    Umgedreht wird das Backpapier deshalb, weil der Stift sonst auf die Pavlova abfärbt.
  3. Eine Schüssel mit einem mit Zitronensaft beträufelten Tuch aus-, die Rührbesen des Handrührgeräts damit abwischen. So werden mögliche Fettspuren entfernt, wegen denen das Eiweiß ansonsten nicht richtig fest wird.
  4. Ofen auf 200 Grad vorheizen.
  5. Eiweiß mit der Prise Salz in die gereinigte Schüssel geben und steif schlagen. Wenn es schon anfängt fest zu werden, nach und nach Zucker/Vanillezucker einrieseln lassen. Sobald der Eischnee fest ist, Speisestärke und Zitronensaft zufügen. Solange weiterschlagen, bis eine sehr steife Masse entstanden ist und beim Herausziehen der Schläger Spitzen stehen bleiben. Kann dauern, nicht die Geduld verlieren.
  6. Die Eiweißmasse auf dem vorbereiteten Backpapier innerhalb des Kreises ausstreichen.
  7. Ofentemperatur auf 120 Grad reduzieren und die Pavlova 80 Minuten im unteren Drittel des Ofens backen. Falls die Baisermasse anfängt bräunlich zu werden, die Temperatur reduzieren.
  8. Nach 80 Minuten Backofen ausschalten, einen Kochlöffel in die Backofentür klemmen und die Baisertorte im Ofen vollständig auskühlen lassen.
  9. Kirschen abtropfen lassen. Sahne ohne Zucker aufschlagen. Anschließend zunächst die Kirschen, dann die Sahne auf der Pavlova verteilen. Wahrscheinlich bricht die Eiweißmasse dabei ein bisschen ein. Macht aber nichts.
  10. Zum Schluss noch mit Schokoraspeln bestreuen.

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Zuletzt aktualisiert von Steffi am 10. Oktober 2016

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